Der Duft Bergbohnenkraut, auch Winterbohnenkraut genannt, erinnert an Thymian, ist aber pfeffriger. Dadurch ist es in der anspruchsvollen Küche, vor allem für Gerichte aus Bohnen und anderen Hülsenfrüchten, sehr gut einsetzbar.

Es wurde im 9. Jahrhundert n.Chr. aus Kleinasien nach Mitteleuropa eingeführt. Lange Zeit wurde es von Benediktinermönchen kultiviert. Aus deren Klostergärten gelangte die Heilpflanze in unsere Kräutergärten.

Das Bergbohnenkraut ist reich an ätherischem Öl, und Hydroxyzimtsäurederivate. Diese Inhaltsstoffe wirken zugleich entzündungshemmend und antibakteriell, sowie adstringierend und anregend. Hochwertiges Bergbohnenkrautöl zeigt einen Wert von 113,071 auf der antioxidativen ORAC-Skala. Dadurch ist es sehr gut geeignet Hautkrebs vorzubeugen.

Seine antimykotische Wirkung ist bei Haut- und Nagelpilz bestens wirksam. Das ist neben seinem Duft der Grund weswegen qualitativ anspruchsvolle Fußcremes Bergbohnenkrautöl enthalten.

Bei Zahnfleischproblemen verschafft das ätherische Öl Linderung. Man kann es in eine Zahnpasta einrühren oder sein

* Hydrolat

als wohlschmeckende Mundspülung verwenden. Weiters leistet das Bergbohnenkrauthydrolat als Gesichtswasser bei fettiger und unreiner Haut sehr effektive Dienste. Da es aufgrund der enthaltenen Phenole etwas scharf sein kann, ist bei Kindern und Personen mit sehr empfindlicher Haut allerdings Vorsicht geboten.

Bergbohnenkraut wird in der Bio-Landwirtschaft mit Bohnen angebaut, um Samenkäfer zu vertreiben. In der Nähe von Rosen vertreibt es Mehltau und Blattläuse.

Tipp: Verwenden Sie Bergbohnenkrauthydrolat als natürlichen

* Deodorant.

Seine antimikrobielle Wirkung tötet die Bakterien, die Schweiß so verstoffwechseln, dass er schließlich stinkt.

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