Johanniskrautöl wird wegen seiner Farbe Rotöl genannt. Bei seiner traditionellen Zubereitung werden frische Blüten, Blätter und Knospen des Echten Johanniskrautes (Hypericum perforatum) in Olivenöl eingelegt.

In der Volksheilkunde hat es eine lange Geschichte. Es wärmt und beruhigt das Gewebe, entkrampft verspannte Muskulatur und unterstützt die Wundheilung. Daher ist es bei präventiver Anwendung sehr gut geeignet Schwangerschaftsstreifen zu vermeiden. Im Institut Andreas Leimer verwenden wir es gerne für
* Gelenksrepositionierungen nach Dorn.
Generell fördert Johanniskrautmazerat die Durchblutung weswegen es sich als Bestandteil eines Massageöles bestens eignet. Man kann es auch sehr gut pur verwenden, sollte aber bedenken, dass es rot färbt und schlecht auswaschbar ist.

Sportler lieben es besonders zur Behandlung von Schürfwunden da die Wundheilung wesentlich beschleunigt wird. Ähnlich wie Johanniskrauttee und Pillen aus dem Kraut ist das Mazerat bei längerer Anwendung leicht stimmungsaufhellend.

Achtung: Bei Verwendung von Johanniskrautmazerat sollte die Haut in den nächsten 72 Stunden direkter Sonnenbestrahlung nicht ausgesetzt werden, da die enthaltenen
Furanocumarine
die Haut unter Umständen lichtempfindlich machen.

Tipp: Auf Wunsch verwende ich gerne Johanniskrautöl für die Komposition Ihres
Persönlichen Massageöles.

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