Begleiter der Menschheit

seit uralten Zeiten

kannst du bis zur Jetztzeit

uns Freude bereiten.

Ich seh dich im Traum,

heilkräftiges  Wesen

als freundlichen Baum,

an dem wir genesen.

 

Oliven und ihr Öl sind im wahrsten Wortsinn in aller Munde. – Und seit Jahrtausenden auf vieler Haut.

Schon vor 10000 Jahren wurden Olivenbäume am Karmelgebirge im heutigen Israel kultiviert. Die Ölgewinnung ist in Kreta um 3500 vor unserer Zeitrechnung gesichert. – Was für eine uralte Kulturpflanze!

Rund um das Mittelmeer, in Argentinien, Australien und den Vereinigten Staaten werden mehr als 800 genießbare Sorten gehegt. Wer sich nicht mit den billigen Verschnitten multinationaler Konzerne abspeisen lässt erfreut sich an nahezu zahllosen Geschmacksrichtungen von fruchtig süß bis bitter-scharf. Hier interessiert uns aber in erster Linie die kosmetische Wirkung von Olivenöl, (Olea europaea). Weiter unten verlinke ich Euch einen Importeur hervorragender Speiseöle, der immer wieder Olivenölverkostungen ausschreibt.

In der römischen Antike wurden 6 Qualitäten von Olivenöl unterschieden. Die höchste, für Normalsterbliche unerschwinglich teure war die, mit der die nobelsten Römerinnen und Römer ihre Körper salbten. Es war das Öl, das bei der Verkostung deutlich bitter und am Gaumen (nicht im Hals)  kratzig schmeckte. Heute wissen wir, dass das das Öl mit dem höchsten Polyphenolgehalt ist. Polyphenole oxydieren leicht, das heißt sie fangen in unserem Organismus freie Radikale – und verhindern dadurch Krebs.

Die in Supermärkten erhältlichen Verschnitte – auch extra vergine – weisen einen Polyphenolgehalt von höchstens 200 Mg pro Liter auf, meistens weit weniger. Exzellentes Öl enthält hingegen 1000 Mg. Das ist mit billiger Massenherstellung in Großfabriken nicht zu erreichen, denn es dürfen keinerlei verletzte Früchte gepresst werden, da diese sofort oxydieren und damit die so gesunden Polyphenole binden.

Das Jahr 2015 war für die iberischen Olivenhainbesitzer kein gutes. Es war zu trocken, wodurch viel weniger als sonst geerntet werden konnte. Dafür ist die Ölqualität dieses Jahrganges umso hervorragender. Ich konnte ein einzigartiges Olivenöl mit einem Polyphenolgehalt von 1287g. pro Liter und einem Säuregehalt von nur 0,14% (Eu-Verordnung für Nativ Extra = 0,8%) erstehen – und mische es mit Begeisterung in Eure exquisiten

persönlichen Massageöle,

bzw. verarbeite es zu

Andreas Leimers feinem Kaffeöl.

Mit solchen Rohstoffen zu arbeiten macht Spaß!

Tipp: Außergewöhnliche Olivenöle für die anspruchsvolle Küche führt Don Fredo. Meldet Euch bei Manfred Hehal wenn ihr an eindrucksvollen Verkostungen teilnehmen wollt.

http://www.donfredo.at

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https://www.welt.de/lifestyle/article13541546/Woran-richtig-gutes-Olivenoel-zu-erkennen-ist.html

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